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Pressemitteilung / Strafanzeige gegen WAZ-Chefredakteurin Karoline Poll wegen übler Nachrede und Verleumdung

Bochum, 01. September 2025 – Der parteilose Oberbürgermeisterkandidat und Rechtsanwalt Pardis Parinejad hat Strafanzeige gegen die Chefredakteurin der WAZ Bochum, Karoline Poll, sowie weitere Verantwortliche der Redaktion erstattet. Grundlage ist die WAZ-Berichterstattung vom 29.08.2025 mit der Überschrift:

„Betrugs-Ermittlungen: OB-Kandidat hat Ärger mit der Justiz“ und der Zwischenüberschrift „Anzahlung kassiert, nie geliefert?“.

Parinejad erklärt:

„Diese Schlagzeilen stellen mich pauschal als Betrüger dar und erwecken den Eindruck, ich hätte bewusst Anzahlungen angenommen, ohne Leistungen erbringen zu wollen. Das ist falsch, rufschädigend und überschreitet die Grenzen zulässiger Berichterstattung. Gerade in der heißen Wahlkampfphase – zwei Wochen vor der Kommunalwahl – ist eine solche Schlagzeile geeignet, meine Kandidatur massiv zu beschädigen. Aus meiner Sicht wurde der Zeitpunkt bewusst gewählt.“

Besonders kritisch bewertet Parinejad die Herkunft der Vorwürfe:

„Der anonyme Anzeiger dieser angeblichen Betrugsvorwürfe ist Andre Schulz aus Bochum. Diese Anzeige diente ausschließlich dem Zweck, meinen Ruf kurz vor der Kommunalwahl zu beschädigen. Die WAZ hat diese Quelle genutzt und damit billigend in Kauf genommen, mein Ansehen nachhaltig zu schädigen – obwohl allgemein bekannt ist, dass etwaige Forderungen grundsätzlich gegenüber einem Insolvenzverwalter vorzutragen sind. Die Anzeige des Herrn Schulz ist mir persönlich bis heute nicht einmal amtlich bekannt. Herr Schulz hat mir jedoch kurz nach der Veröffentlichung am 28.08.2025 eine Textnachricht mit dem Online-Artikel geschickt, sodass mir sofort klar war, wer dafür verantwortlich ist. Selbstverständlich tut es mir für Herrn Schulz sehr leid, dass die Lieferung ausgeblieben ist. Seine Forderung konnte er dennoch bereits im Mai 2024 gegenüber dem Insolvenzverwalter geltend machen. Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens habe ich meine Mandatierung niedergelegt; seitdem obliegt die Abwicklung allein dem Insolvenzverwalter.“

Darüber hinaus verweist Parinejad auf eine lange Nicht-Berücksichtigung seiner Anfragen durch die WAZ:

„Über Monate hinweg hat die Redaktion sachliche Anfragen ignoriert – etwa am 20.08.2025 zum Thema Wahl-O-Mat Bochum, am 22.08.2025 zu einer Korrekturanfrage oder ebenfalls am 22.08.2025 zur Themenreihe Politik trifft Kneipenkultur. Stattdessen erfolgte kurz vor der Wahl eine auffällig einseitige und negative Berichterstattung.“

Parinejad weiter:

„Durch diese sehr negative Berichterstattung sind meine Chancen im Wahlkampf faktisch auf Null gesunken. Zuvor sahen mich Bürger:innen noch auf Platz 2 oder 3 im Kandidatenranking. Jetzt werde ich ungerechtfertigten Beleidigungen ausgesetzt, da der Eindruck erweckt wurde, ich hätte im großen Stil betrogen und sei ein Schwerstkrimineller.“

Besonders enttäuschend sei für ihn, dass er sich am 18. Juni 2025 im Café Oktober mit Frau Poll persönlich auf einen fairen Wahlkampf verständigt habe. „Die nun erfolgte reißerische und ehrabschneidende Berichterstattung steht in klarem Widerspruch zu dieser Absprache“, betont Parinejad.

„Die Seriösität der Lokalpresse steht auf dem Spiel“, resümiert er.

Die Strafanzeige stützt sich auf den Verdacht der üblichen Nachrede (§ 186 StGB), Verleumdung (§ 187 StGB) sowie ggf. Beleidigung (§ 185 StGB). Parallel behält sich Parinejad vor, zivilrechtlich auf Unterlassung, Richtigstellung und Schadensersatz zu klagen.

Rechtsanwalt Pardis Parinejad /

Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Bochum

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